11 August '26
Ti Amo B Z holt Grand-Prix-Gold in Samorin
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© Sportfot
Am vergangenen Wochenende richtete sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Fünf-Sterne-Turniere in Dublin und London, doch natürlich standen auch noch zahlreiche andere internationale Turniere auf dem Programm. So richteten sich in der Slowakei alle Augen auf das 3-Sterne-Turnier von Riders & Dreams in Samorin, wo beim CSI3*-Grand-Prix ein Z-Pferd die absolute Hauptrolle für sich beanspruchen konnte.
Pünktlich um 14:00 Uhr fiel am Sonntagnachmittag in der wunderschönen Anlage der X-Bionic Sphere der Startschuss für den CSI3*-Grand-Prix, an dem insgesamt zweiundvierzig Paare teilnahmen. Davon schafften es neun, die Grundrunde fehlerfrei zu absolvieren und sich so ein Ticket für das entscheidende Stechen zu sichern. Nach einem spannenden Finale sicherte sich der irische Reiter Alexander Butler den Sieg mit dem 15-jährigen Schimmelwallach Ti Amo B Z, einem Sohn von Tolan R und Chellano Z, der in den Niederlanden von L.C.J. Berben und J.L.J. Berben gezüchtet wurde. Butler und Ti Amo B Z, die am Freitag bereitsden 7. Platz in der Qualifikation für diesen Grand Prix belegt hatten, stoppten nach einem fehlerfreien Stechen die Uhr bei 44,86 Sekunden und lagen damit letztlich acht Hundertstelsekunden vor dem Zweitplatzierten in der Wertung.
Alexander Butler und Ti Amo B Z waren jedoch nicht die Einzigen, die in Samorin für einen blau-gelben Sieg sorgten. So errang der ungarische Reiter Rodrigo Szuhai sogar zwei Siege mit der 10-jährigen fuchsfarbenen Stute For Lexcis Z, einer Tochter von For Pleasure und Vigo d’Arsouilles aus der Zucht von F. van Och. Sowohl in der 1,30-m-Prüfung am Donnerstag als auch in der 1,35-m-Prüfung am Sonntagmorgen gingen sie als stärkste Kombination hervor und konnten die Konkurrenz hinter sich lassen.
Am Freitag sprang auch der deutsche Reiter Tom Schewe mit dem ebenfalls 10-jährigen Fuchswallach Aaron Z, einem Sohn unseres Hengstes Aganix du Seigneur Z und Pablo van Berkenbroeck, der beim Züchter Jack Van Mierlo geboren wurde, auf den goldenen Podiumsplatz. Schewe und Aaron Z wurden die Gesamtsieger der 1,40-m-Prüfung, in der sie mit einer fehlerfreienzweiten Runde in 30,98 Sekunden einen Vorsprung von knapp einer Sekunde auf den Rest des Feldes hatten.
Die Bronzemedaille in dieser 1,40-m-Prüfung ging hingegen an den polnischen Reiter Krzysztof Ludwiczak und den 8-jährigen Fuchs-Hengst Uriel Du Sartiau Z, einem Sohn von Untouchable und Cornet Obolensky aus dem Gestüt von Stephanie Daubresse. Auch ihnen gelang es, beide Durchgänge fehlerfrei zu absolvieren, doch sie benötigten 31,90 Sekunden, um ihrezweite Runde erfolgreich zu beenden.
Im zweiten Durchgang dieser 1,40-m-Prüfung am Freitag war es der Niederländer Mans Thijssen, der mit dem 11-jährigen Wallach Nero Z für einen Erfolg sorgte – einem Zuchtprodukt von Stal Meulendijks in den Niederlanden, das das Blut von Numero Uno mit dem von Lupicor vereint. Eine fehlerfreiezweite Runde in 31,70 Sekunden bescherte auch ihnen einen schönendritten Platz in der Wertung.
Zudem sicherte sich Thijssens Landsmann Vincent Voorn ebenfalls einen Podiumsplatz mit der 10-jährigen Stute Eowyn De Goedereede Z, einer Tochter von Elvis Ter Putte und Nabab de Rêve aus dem Gestüt De Goedereede BVBA. Sie gingen unter anderem am Donnerstag in der 1,50-m-Prüfung an den Start, in der sie nach einer fehlerfreienzweiten Runde in 33,64 Sekunden ebenfalls dendritten Platz sicherten.
Zudem gehörte auch der Schweizer Reiter Jason Smith in dieser Hauptprüfung des Tages zu den Preisträgern mit dem 9-jährigen Fuchs-Hengst One And Only Eda Z (Ogano Sitte x Cherubin van de Helle – Züchter: Pascal Rigaud). Nach einer fehlerfreienzweiten Runde erreichten sie die Ziellinie in 37,61 Sekunden, was ihnen den5. Platz in der Wertung einbrachte.
Last but not least schaffte es auch der deutsche Reiter Cédric Wolf mit dem 15-jährigen Wallach Capitano Z (Cornado NRW x Lordanos – Züchterin: Charlotte Peeters) noch unter die Preisträger. Bei der 1,45 m hohen Speedclass am Samstag legten sie eine fehlerfreie Runde hin, was ihnen ebenfalls einen schönen5. Platz einbrachte.