03 März '26
Z-Pferde behaupten sich beim CSIO4* Grand Prix Wellington
© Sportfot
Am vergangenen Wochenende war in den Vereinigten Staaten wieder viel los beim Wellington International, wo in der achten Woche des Winter Equestrian Festivals ein Vier-Sterne-Nationenpreis auf dem Programm stand. Den sportlichen Abschluss des Wochenendes bildete der CSIO4* Grand Prix, in dem sich die Z-Pferde mit silbernen und bronzenen Podiumsplätzen klar durchsetzten.
Anders als in den vergangenen Wochen stand diesmal am Sonntagnachmittag der Große Preis von Wellington auf dem Programm, in dem insgesamt neunundzwanzig Kombinationen gegeneinander antraten. Der 1,55 m hohe Grundparcours des amerikanischen Duos Steve Stephens und Nick Granat hatte viele technische Herausforderungen zu bieten, wobei sich schließlich fünf Kombinationen für das Stechen qualifizierten. Unter ihnen waren der Ire Darragh Kenny und die 11-jährige Stute Colibelle Hero Z, eine Tochter von Comme Il Faut und Rubens du Ri d'Asse aus der Zucht von Marc Kluskens und Luc Henry. Kenny und Colibelle Hero Z hatten sich in der siebten Woche mit einem 2. Platz in der 1,50 m Klasse am Sonntag ins Rampenlicht geschoben und setzten diese gute Form am vergangenen Wochenende überzeugend fort. Nachdem das Erfolgsduo am Donnerstag im 1,55 m WEF Challenge Cup mit einem weiteren 2. Platz ins Turnier gestartet war, sicherten sie sich auch im abschließenden Grand Prix einen Podiumsplatz. In dem fünfköpfigen Stechen gelang ihnen erneut eine fehlerfreie Runde und mit einer Zeit von 37,72 Sekunden sicherten sie sich auch dieses Mal den ersten Ehrenplatz.
Aber auch die Bronze in diesem CSIO4*-Grand Prix war blau-gelb gefärbt, dank Darragh Kennys Landsmann Shane Sweetnam und dem 10-jährigen Fuchshengst Coriaan Van Klapscheut Z, einem Zuchtprodukt der Familie Van Rossem von Mivaro BV, die das Blut von Comme Il Faut mit dem von Lord Z kombiniert hat. Sweetnam und Coriaan Van Klapscheut Z, die bereits am Donnerstag beim WEF Challenge Cup den 4. Platz belegten, blieben auch im entscheidenden Stechen fehlerfrei, brauchten aber in 37,75 Sekunden etwas mehr Zeit, um ihre Runde erfolgreich zu beenden.
Am Samstagabend drehte sich in Wellington also alles um den CSIO4* Nations Cup, bei dem auch einige Z-Pferde besonders stark auftraten. Einer von ihnen war der zehnjährige Fuchshengst Ulysses, ein Sohn von For Pleasure und Verdi TN, der als Freeman Heureka Z bei den Züchtern Luc Henry und J.J. Remijnse geboren wurde. Im Sattel des irischen Reiters Cian O'Connor sprang Ulysses zwei fehlerfreie Runden und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum 2. Platz der irischen Springmannschaft.
Eine weitere bemerkenswerte Kombination in diesem Nationenpreis war die australische Reiterin Lauren Balcomb und ihr 15-jähriges Spitzenpferd Verdini d'Houtveld Z (Verdi TN x Caretino - Züchter: Xavier Van Melckenbeke), mit dem sie in den letzten Monaten bereits eine gute Bilanz vorzuweisen hat. Nach ihrem 7. Platz in der 1,45 m Klasse am Mittwoch sprangen auch sie zwei fehlerfreie Runden und bestätigten damit ihre hervorragende Form.
Last but not least gab es am vergangenen Wochenende auch einen blau-gelben Sieg im schönen Wellington. Im Großen Preis der CSIU25-Prüfung über 1,45 m sicherte sich die Mexikanerin Maya Ines Denis Chambon mit dem zehnjährigen Wallach Calypso de la Hamente Z, einem Sohn von Chellsini Z und Kashmir van Schuttershof aus der Zucht von Emmanuel Wera, den ersten Platz. In einem Stechen, für das sich acht Kombinationen qualifiziert hatten, lag sie mit einer Zeit von 35,87 Sekunden fast eine ganze Sekunde vor der Konkurrenz.